Pop Chor

Für Jugendliche bzw. Erwachsene, die gerne singen, aber keine Lust auf "Hoch auf dem gelben Wagen" oder andere deutsche Volks- und Kirchenlieder haben, könnte ein Popchor genau das richtige sein. Hier gehört nicht Vorgenanntes zum Repertoire, und wenn ja, dann macht das nur einen kleinen Teil aus, sondern es geht darum, wie der Name schon sagt, Songs aus der Popmusik gemeinsam zu singen. Wobei auch das nicht alles ist, viele Popchöre singen neben den Popsongs auch Rock, Swing, Jazz und Gospels sowie Songs aus Musicals oder Operetten. Es ist schwungvolle Musik und erfordert manchmal auch mitklatschen oder -tanzen, was neben dem Gesang auch Ansprüche an die Koordination stellt. Gerade das macht aber auch den Reiz aus, sich einem Popchor anzuschließen.

Während traditionellen Gesangsvereinen der Sängernachwuchs fehlt und viele zur Vereinsaufgabe gezwungen sind, boomen Popchöre.Dazu gehört natürlich ein(e) Chorleiter(in). Er/Sie achtet nicht nur auf sauberen Klang, meistens ist er/sie es auch, der/die die Songs soweit umschreibt, dass ein Chor sie singen kann, oft mehrstimmig, was bei Sängern und Zuhörern besonders gut ankommt. Ferner gehört meistens auch musikalische Begleitung dazu, z. B. Klavier oder Gitarre, aber auch andere Musikinstrumente, manche werden sogar von einer ganzen Band begleitet. Es gibt auch Popchöre, die Vocal Percussionists bzw. Beatboxer einsetzen, was kurz gesagt die Imitation von Schlaginstrumenten mit dem Mund bezeichnet. Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Singen gesund ist, es ist gut für das Immunsystem, die Ausdauer und, wenn noch Klatschen und Tanzen dazu kommt, die Koordination. Es gibt viele gute Gründe, einem Popchor beizutreten.

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